Was ist ein Zeitungsverlag?


Bei einem Zeitungsverlag handelt es sich um einen Verlag, in dem Zeitschriften und Zeitungen verlegt werden. Der Verlag wiederum ist als Medienunternehmen zu verstehen, das literarische, künstlerische, musikalische, unterhaltende oder wissenschaftliche Werke vervielfältigt und verbreitet. Oftmals befasst sich der Verlag auch mit dem Vertrieb der Druckerzeugnisse. Deren Verkauf kann jedoch auch über den Handel oder über das Internet erfolgen.

In Deutschland agiert jeder Zeitungsverlag auf der Basis des im Juni 1901in Kraft getretenen, mehrfach abgeänderten Verlagsgesetzes (VerlG), welches im Verhältnis zwischen Verfasser und Verlag durch das Urheberrechtsgesetz (UrhG) ergänzt wird. Es setzt den Abschluss eines gültigen Verlagsvertrages voraus und regelt wesentliche Rechte und Pflichten beider Parteien. Demnach überträgt der Autor dem Verlag das ausschließliche Nutzungsrecht an seinem Werk. Dieser sorgt nicht nur für die Herstellung des Drucks, sondern auch für eventuelle Werbung und den späteren Verkauf. Darüber hinaus übernimmt der Verlag die Finanzierung des Vorhabens.

Die publizistische Leitlinie wird in einem Zeitungsverlag in der Regel gemeinsam vom Herausgeber und vom Verleger festgelegt

Letzterem obliegt - zusammen mit dem jeweiligen Chefredakteur - auch die Überwachung der Umsetzung innerhalb der einzelnen Verlagsprodukte. Darüber hinaus fungiert der als Berater des Unternehmens tätige Verleger als Bindeglied oder Vermittler zwischen der Geschäftsführung und der Redaktion.

Wer die die drei größten Zeitungsverlage in Deutschland sind, liest du hier...