Die Geschichte der Fachzeitschriften


Bei den Fachzeitschriften handelt es sich um regelmäßig erscheinende Druckwerke, die sich hauptsächlich an beruflich interessierte, professionelle Leser richtet und sich mit einem recht eingeschränkten Themenbereich befasst. Ihre Anfänge sind eng mit der Entstehung der modernen Wissenschaft verknüpft: Sie erst löste das Bedürfnis nach einem Austausch der gewonnenen Erkenntnisse aus. Ermöglicht wurde die Etablierung der Fachzeitschriften -ebenso wie bei der Geschichte der Zeitschriften in Deutschland - maßgeblich durch die Entwicklung einer neuen Druckertechnologie im 15. Jahrhundert.

Schon bald nach der Gründung der Royal Society (1660) und der Académie des Sciences (1666) erschien mit "Acta Eruditorium" in Leipzig die erste wissenschaftliche Zeitung Deutschlands. Bei den von Christian Thomasius verfassten "Monatsgesprächen", die 1688 in Halle verlegt wurden, handelt es sich um das erste wissenschaftliche Magazin, das in deutscher Sprache herausgegeben wurde. Die Zahl der Fachzeitschriften stieg im Zuge der fortschreitenden Spezialisierung innerhalb der einzelnen Fachgebiete kontinuierlich an. Im Zentrum der Bemühungen stand das Ziel, das allgemeine Bildungsinteresse abzudecken. Dabei wurden viele neue Gattungen ins Leben gerufen.

Derzeit gibt es in Deutschland etwa 6.000 verschiedene Fachzeitschriften, die Wissenschaftlern und anderen Interessierten als wichtige Informationsquelle dienen.

Von Bedeutung sind die Magazine auch im Rahmen der Business-to-Business-Kommunikation. Stärker noch als andere Printmedien sehen sich klassische Fachzeitschriften mit dem schnellen Wachstum der im Internet vertretenen Konkurrenz konfrontiert. Dieses Problem trieb die Geschichte der Zeitschriften online deutlich voran: Viele Verlage stellen ihren Lesern heute neben reinen Druckwerken auch digitalisierte Inhalte zur Verfügung, die eine Erweiterung des Wissens ermöglichen und einen deutlichen Mehrwehrt für den Transfer von Erfahrungen bieten.

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